Sonntag, 1. Mai 2011

Ein neuer Tag

Ein neuer Tag. Ein Sonntagmorgen. Und die ganze Zeit bildet sich ein Gefühl langsam immer wieder zu einem Gedanken. Zu einem Gedanken, wie ihr es kennt, in Worten und fassbar. Paradox, dass ich fühle, statt handfest zu denken. Aber darum geht es nicht, nein, darum geht es wirklich nicht, denn es geht um diesen Gedanken, um den Gedanken, der sich in den vorigen Tagen nicht zu bilden gewagt hätte, wurde er doch von Computerspielen, Schokolade, Musik und Filmen unterdrückt.
Doch er hat es geschafft und nimmt einen festen Platz ein. Ungewöhnlich für etwas so zerbrechliches. Vergessbares. Flüchtiges? Und doch hängt er fest in meinem Kopf. In meinem zugegebenermaßen mangelhaften Kopf, lückenhaft und von Aussetzern bedroht. Aber ich schweife schon wieder ab.

Stabil werden, um ein festes Gerüst darzustellen.

Kämpfen, um kämpfen zu können. Sich selbst helfen, um anderen zu helfen. Es hört sich anders an als der Grundgedanke, aber es ist das gleiche, das selbe, worum es geht. Und wie der erste Part erreicht wird. Was es im ersten Moment bedeutet.
Paradox wie die Nacht; eine Welt ohne Licht, so hell wie ein Tag ohne Schatten.



Mal 'was anderes: Jemals 'ne Glaslampe auf den Kopf bekommen? Ich mittlerweile 2mal, zum Glück das letzte Mal am Freitag(?) nur als "Streifschuss", dafür fiel das idiotische Teil dann blöderweise auf mein gerade auseinandermontiertes Metall-Bettgestell und zersprang in 1000 kleine, durch die Luft schießende Scherben. Was ein Glück, dass mein Arm schneller war und ich zufälligerweise Brille und Schirmmütze trug *phew* Die Splitter aus der Haut zu sammeln, war trotzdem nervig (und schmerzhaft -.-)



Nachtrag: Man stelle sich vor, ich hab zum 2. Mal in meinem Teenagerleben mit mehr als einer nicht blutsverwandten Person in einem Zimmer geschlafen. Hahahust. Und, auch wenn man mir das, so glaube ich, nicht angemerkt hat, mag ich es auf eine oder zwei Weisen ganz und gar nicht.
1. spreche ich im Schlaf. Und ich hasse es, wenn andere Leute mitbekommen, dass ich gerade träume. WAS ich träume blieb bisher hoffentlich meine Sache. Da gibt es einiges, was niemanden 'was angeht. Und damit meine ich nichts nicht jugendfreies.
2. Mag ich es nicht, wenn sich andere nachts unterhalten. Das hat den einfachen Grund, dass ich zwar wie ein sprechender Stein schlafe, aber auch Steine kommen ins Rollen. Ich sogar sehr leicht. Und ich hasse es, Leuten beim Besprechen von diversen Dingen zuhören zu "müssen", obwohl ich nicht sollte, selbst wenn ich mich nicht mehr daran erinnern kann, was gesagt wurde. Und worum es eigentlich ging. Und an alle, die an einer gewissen Unterhaltung heute nacht teil hatten und diesen Text lesen: Es tut mir leid. Ich schlafe wie ein sprechender Stein mit Ohren, dem man die selbigen abhacken sollte, zumal Ohren nicht an Steine gehören. Genauso wenig, wie eine Stimme zu einem Stein.

8 Kommentare:

  1. So, ich klinke mich hier einafch 'mal ein, Bambi.
    Erstens; du bloggst wieder!
    Zweitens; Jaaa, du redest im Schlaf. Wobei das kein richtiges reden, sondern eher ein Murmeln ist. Und ich hoffe inständig, dass ich ausser meinem wiederholten 'aua' nichts gesagt habe, was gegen mich verwendet werden könnte.
    Sonst: Wusel und ich haben uns heute Morgen unterhalten. Und das auch nur, weil sie hellwach war. Falls du uns meinst.
    Ansonsten zweifle ich deine Bezeichnung als Stein an. Tut mir leid, es klingt nicht so, wie es meiner Meinung nach hätte klingen sollen.
    Ich hab' dich lieb, Bambi :*

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  2. Erstens; wer weiß, für wie lange. Aber ich werd aktiver sein, als auf RT, nachdem auch mein 2. Acc gefollowed wird.
    Zweitens; Ich hab ein Problem damit, im Schlaf zu reden. Es macht mir Angst, aufzuwachen und zu realisieren, dass irgendwer irgendwelche Informationen daraus ziehen konnte. Noch ein Grund, nicht aufzustehen. Aber gut, die Depris hab ich ja angeblich überwunden. Und warum 'Aua'?
    Sonst: Ich mag es trotzdem nicht, jemandem dabei zuzuhören. Und ich werde sehen, auf was für Veranstaltungen ich noch gehe.
    Die Metapher mit dem Stein hat einen gewissen Vorteil: Steine sind stark und fast unzerbrechlich. Und ich hoffe einfach, dass ich das eigentlich auch bin…

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  3. Kein Kommentar.
    Du murmelst nur, es ist nichts zu verstehen, und ausserdem ist es nicht durchgängig, sondern höchstens einmal in anderthalb stunden, für 2 sekunden!
    'aua', ich weiß es nicht. aber davon bin ich aufgewacht.
    Klingt für mich so, als würdest du ab sofort eher nicht mehr kommen? :/
    Stimmt.

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  4. Ich… mag es trotzdem nicht, geistig abwesend zu sein und trotzdem zu "reden". Ich mag es einfach nicht. Eben auch aus genannten Gründen. Btw: Hast du gezählt?? ;*
    Nun ja, man wird sehen, ob ich noch komme. Aber nächstes Mal schlaf ich definitiv auf'm Boden, wenn's denn ein nächstes Mal gibt. Das ist, bis auf die Oberseite von Schränken, der einzige Ort, wo ich mich in einem normalen Zimmer wirklich wohl fühle. Da kann ich auch am besten schlafen. Mit Luftmatraze oder 'ner dicken Decke noch besser, versteht sich.

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  5. Hm, aber.. okay, diskutieren bringt nichts, hm?
    Ja, hab' ich. Lag ja praktisch die ganze Nacht wach..
    Warum?

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  6. "Warum?" in Bezug auf "Decke oder Schrank"? Dann weiß ich es nicht. Es ist einfach so. Ich fühl mich da am sichersten. Paradox, ich weiß…

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  7. ach ja; man hat es dir leicht angemerkt. also zumindest schien es mir, als hättest du dich nicht sonderlich wohl gefühlt. was dann ja auch irgendwie durch unser 'gespräch' bestätigt wurde..

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