Samstag, 18. Dezember 2010

Der Anfang

So fang ich nun an. Mit meinem Tagebuch/Blog, auf das ich gekommen bin durch rt. Deshalb wird dieses Blog auch größtenteils an rt-ler adressiert sein. Vielen Dank für Ihr Verständnis.

Meine Nächte dauern für gewöhnlich, wenn ich am nächsten Morgen frei hab, bis früh morgens. Deshalb umschließt dieser Post den 17. Dezember.

Eigentlich war der Tag vollkommen in Ordnung. Man hat mir meine "Nacht"-Ruhe gelassen, ich hab mich auf rt angemeldet und gleich ein paar aufheiternde Worte gesagt bekommen. Nach der letzten Nacht, bei der ich echt nicht wusste, wie sie ausgehen würde (ich hoffe, ihr versteht), etwas, was wirklich gut tat.

Ich hab auch mit meiner besten Freundin, ich nenn sie ab jetzt Espresso, gesprochen. Eine ganze Weile lang. Auch darüber, wie sie mir gestern Abend geholfen hat. Über meine W*nd* am Arm. Über alles, worüber ich mit meiner Familie nicht reden kann.
Ich habe ein kleines Gedicht auf rt verfasst. Tat auch gut, zumal ich da schon in einer ziemlich komischen Stimmung war. Irgendwas hat mich leicht getriggert.

Glücklicherweise habe ich ein Gummi um den Arm, das hilft mir interessanterweise schon enorm. Zumal ich noch ziemlich am "Eingang" (und hoffentlich auch "Ausgang") von SVV stehe, ich noch ein gutes Maß an Kontrolle darüber habe, zumindest in dieser Situation.

Ich habe mir auch einen Plan für morgen gemacht. Ich will Schlitten fahren gehen. Mich ablenken und keine triggernden Sachen auf rt (mehr) lesen.

Aber was ich wirklich brauche, so denke ich, fehlt mir immer noch. Ein bisschen Liebe. Nein, keine Mutterliebe. Keine Liebe, die mir mein Bruder mit Ärgern zeigt. Nein. Einfach eine Person, die sich neben mich setzt, mir zuhört, mir widerspricht. Mir zeigt, wie wichtig ich für sie bin. Mir ins Gesicht sagt, ich solle aufhören und dass sie mir helfen möchte.

Und so verabschiede ich mich auch erstmal wieder von euch. Hat gut getan, einfach zu schreiben, wie und was grad ist. Danke für's Lesen.

Liebe Grüße, Cortez

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