…, dass sein Blog noch von irgendeiner Menschenseele nach neuen Beiträgen abgecheckt würde, aber er wollte es irgendwo hin schreiben. Seiner Meinung nach war sein Blog der perfekte Ort dazu, niederzuschreiben, was er an dem Tag wieder alles gelebt hatte. Schließlich laß es hier ja niemand, der etwas damit zu tun hatte.
Man könnte sagen: "Eine Frau mit Klasse." Sie war etwas besonderes, das fiel ihm schon am Anfang auf. Stille Wasser sind tief, oder was sie alle immer sagten, es passte perfekt. Denn sie benahm sich anders als die Mädchen, die in einer Jugendkultur schlechter Sprache und kiffender Kinder auf den Straßen herangewachsen waren. Sie stand auf gewisse Weise darüber, hatte eine andere Präsenz. Vermutungen stellte er an, wie ihre Eltern sie wohl erzogen haben könnten, doch da zu einem Schluss zu kommen fehlte ihm das nötige Wissen für. Sie war ein fesselndes Mädchen. Eine fesselnde, unsichere Erhabenheit.
Sie erzählte ihm, was die Mädchen bei seiner Ankunft in der neuen Klasse über ihn geredet hätten.
"Der Neue ist heiß!"
Eine neue Erfahrung. Er war nicht nur intelligent, sondern anscheinend auch mindestens halbwegs attraktiv. Neuigkeiten, die einem eher weniger selbstbewussten Sechzehnjährigen ein Stückchen Selbstbewusstsein schenkten. Und eben dieses Geschenk wurde ihm damals von einem Mädchen gebunden, von dem er dachte, dass er für sie der Typ sei, der am wenigsten gefiele. Natürlich, das ganze war bereits fast ein Jahr her gewesen. Doch trotzdem dürfte man sich doch Gedanken machen, oder nicht?
Das Leben bot ihm jeden Tag etwas neues, ein weiteres Wunder, verlässlicher als die UBahn. Es war gut gewesen, das alles nicht schon viel früher zu beenden.
Ein Post über einen Sechzehnjährigen und seine Gedanken zum "Miteinander"
Hey..
AntwortenLöschenIch dachte, du bloggst woanders..
Ich dachte, ich hätte letzten Sommer die Entscheidung getroffen, mich dieses Jahr mit 'nem ganz gemeinen Pflanzengift um die Ecke zu bringen. Stattdessen wiederhol ich lieber meine Wanderung. Diesmal allerdings geplant und länger.
AntwortenLöschenWas ich sage und was ich tue sind leider zwei Paar Schuhe.
Ich sag ja gar nichts
AntwortenLöschenund das war ein hässliches Beispiel, ich will das gar nicht wissen
Sag, was du willst, ist doch deine Sache.
AntwortenLöschenHässliche Beispiele sind dazu da, ausgesprochen zu werden. Andernfalls wären sie nicht so drastisch.
Aha, bin ja mal gespannt
LöschenDespair
Gespannt? Worauf?
Löschenlet us see, babe.
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